Stellvertretende Landrat zur aktuellen Lage in MSE

Der 1. Stellvertretende Landrat zur aktuellen Lage im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Der 1. Stellvertretende Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Kai Seiferth, wendet sich hiermit an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte:

„Nachdem unser Landkreis eine wöchentliche Inzidenz von über 200 Erkrankten je 100.000 Einwohner erreicht hat, mussten wir schmerzliche Festlegungen für alle Bürger in unserem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte treffen. Diese beruhen auf Empfehlungen aus der so genannten Corona-Ampel und dringlichen Hinweisen aus anderen Bundesländern. Die Kinder in der Seenplatte müssen nun wieder zu Hause lernen und dürfen nicht in die Schule gehen. Eine Ausnahme gilt nur für die Abschlussklassen. Außerdem wurden Ausgangsbeschränkungen festgelegt, die uns alle in unserer Bewegungsfreiheit einschränken.“

Es gibt im Landkreis keine Hotspots, die explizit benannt werden können, sondern das Virus ist tatsächlich diffus über den gesamten Kreis verteilt. Er ist so zusagen „mitten unter uns“. Deshalb nützen alle Allgemeinverfügungen und Erlasse nur dann etwas, wenn jeder Einzelne verantwortungsbewusst handelt.

Meine dringliche Bitte an alle Menschen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte lautet: Bitte vermeiden Sie weiterhin alle persönlichen Kontakte, die über ihren täglichen familiären Kreis hinausgehen. Was sich nicht vermeiden lässt, tun Sie bitte mit äußerster Vorsicht und unter Schutzvorkehrungen.

Unser Gesundheitsamt stellt bei der Nachverfolgung von Infektionsketten immer wieder fest, dass Infektionen insbesondere im Familien- und Freundeskreis erfolgen. Also gilt auch hier: schützen Sie sich und andere und vermeiden Sie direkte persönliche Kontakte.

Auch die jungen Menschen bitte ich, das Geschehen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Jugend schützt vor Infektionen nicht; auch Jugendliche können Überträger des Virus sein; womöglich sogar dann, wenn sie selbst keine oder nur geringe Symptome haben.

Der Landkreis, alle Kommunen, unsere Ärzte, Krankenschwestern, die Pflegekräfte, die Ordnungskräfte und viele helfende Hände arbeiten täglich sehr konzentriert und angespannt daran, diese Krisensituation zu bewältigen. Aber erfolgreich können wir dabei nur sein, wenn alle verantwortungsbewusst handeln und mitziehen.“

 

(c) Landlkreis MSE

 

 

 

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